SV Neptun Herne 1923 e.V.

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Chronik 1931-1950





1931


Josef Kulot erreicht den Stadtmeistertitel im Kunstspringen, den er bis 1947 erfolgreich verteidigt. Eine Vereinszeitung wird ins Leben gerufen.

1932


Werner Rasch, Hernes erfolgreichster Schwimmer der Vorkriegszeit, erringt den Titel eines Westdeutschen Meisters in der V. o. W.-Klasse, seine Bestzeit über 100-m-Freistil: 1:09 min. Ungeschlagen bleibt in dieser Saison die erfolgreiche Wasserballmannschaft des SVN. Der 1. Vorsitz wird von Rudolf Markmann übernommen. Humoristisches Schwimmfest im Herner Sommerbad findet bei den Herner Bürgern großen Anklang.

1933


10jähriges Stiftungsfest in der Gaststätte Strickmann.

1934


Der SVN nimmt in der großen Mannschaftswertung (Herrenklasse III) im Ruhrgebiet den ersten Platz ein, im ganzen Reichsgebiet kommen die Neptuner auf Platz 18. Richard Beeking trägt der Jahreshauptversammlung seine Ideen für den Bau einer vereinseigenen Anlage vor.

1935


Eröffnung des vereinseigenen Freibades an der Castroper Straße. Für die abermals beste Mannschaftsleistung bei den Stadtmeisterschaften holt sich der SVN endgültig den Wanderpreis. Der Vorsitz wechselt in diesem Jahr zweimal: nach Alfred Weiß nimmt Karl Rumpf das Ruder in die Hand. Der Verein darf aufgrund einer Auflage durch die Stadt nicht mehr als 200 Mitglieder führen.

1936


Neuer 1. Vorsitzender wird Herrmann Duray.

1937


Bei den Gaumeisterschaften gibt es für Josef Kulot im Kunstspringen einen 2. Rang.

1938


Weiterer Ausbau des Vereinsbades, die Mitglieder Barke, Barlog, Jäger, Hellmann, Salewski, Heinrich und Herrmann Weppner werden für ihre Verdienste bei der Erstellung des Vereinsbades besonders geehrt.

1939


Am 27. August letzte große Schwimmveranstaltung vor dem Krieg im Neptun-Bad.

1940-1941


Durch Einberufung vieler Mitglieder zum Kriegsdienst kommt der Schwimmbetrieb fast zum Erliegen.

1942


Herrmann Töberich übernimmt den Ersten Vorsitz.
Nachwuchsschwimmer Heinz Kopanka wird V. o. W. Gaumeister über 100 m Freistil.

1943


Neuer Erster Vorsitzender Heinrich Caspelherr. Richard Beeking, Vater der erfolgreichen Neptun-Vorkriegsmannschaft, verstirbt.

1944


Der Krieg erfordert eine neue Umbesetzung im Vorstand: Karl Rumpf führt nun den Verein. Das Schwimmbecken in der vereinseigenen Anlage wird von der Feuerwehr als Löschteich benutzt.

1945


Durch Kriegseinwirkung wird im Vereinsbad die Kopfwand des Schwimmbeckens zerstört, das Bad ist verwahrlost, das Vereinsvermögen wird beschlagnahmt, viele Mitglieder sind gefallen oder befinden sich in der Kriegsgefangenschaft. Neugründung des Vereins am 30. September durch Ferdinand Reffelmann.

1946


Wiederinstandsetzung des Neptun-Bades und Wiedereröffnung.

1947


Neuer Erster Vorsitzender: Josef Bigge. Der Verein wird in den Westdeutschen Schwimmverband aufgenommen und führt erstmalig nach dem Kriege wieder in Herne die Stadtmeisterschaften im Schwimmen durch.

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1948


Neuaufbau einer Jugendabteilung. Doris Weppner wird bei den Bezirksjugendmeisterschaften Doppelmeisterin über 100 und 200 m Freistil. Der Vorsitz geht auf Stefan Pietka über. Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 25jährigen Bestehens. Schaffung eines neuen Vereinsabzeichens.

1949


Doris Weppner wird 2. Siegerin bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften über 100 m Freistil und wird in die Bezirksauswahl berufen. Weiterer Ausbau des Vereinsbades (Garderobe, Umzäunung, Badabfluß). Jugendabteilung führt Selbstverwaltung ein.

1950


Erstes Richard-Beeking-Gedächtnisschwimmen (1. Sieger: SVN). Oma Reimann und Sohn August betreuen das Vereinsbad.

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Chronisten: Wilhelm Erdmann, Josef Kulot, Stefan Pietka, Gerhard Töberich

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