SV Neptun Herne 1923 e.V.

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Chronik 1951-1970





1951


Josef Kulot übernimmt den Vorsitz. Das Schwimmbecken im Vereinsbad wird mit Betonplatten ausgelegt, Friedhelm Häbel macht sich dabei verdient. Hans Klüwer wird 2. Bezirksmeister über 100 m Rücken.

1952


Brigitte Marcinkewicz und Josef Bigge beteiligen sich am Rheinstromschwimmen in Köln.

1953


Beim 30jährigen Stiftungsfest überreicht der Westdeutsche Schwimmverband dem SV Neptun eine Ehrenurkunde für hervorragende und vorbildliche Leistungen im Sport und für vorbildliche Jugendarbeit. Hermann Haak, Willi Winter, Manfred Hüseken und Friedhelm Stak erringen den Bezirksmeistertitel in der 4 x 100-m-Bruststaffel der Jugend (V. o. W.) in Gevelsberg.

1954


Vereinsbad und andere öffentliche Bäder bleiben teilweise geschlossen (Kinderlähmungserkrankungen). Hans Spieß wird Stadtmeister über100 m Delphin und 200 m Brust.

1955


Erneut leitet Stefan Pietka den SVN. Christa Postler, Willi Biallas und Herbert Pschaik platzieren sich bei den Bezirkshallenmeisterschaften über 100 m Kraul. Für die Nichtschwimmerausbildung stellt die Stadt Herne dem Verein das Lehrschwimmbecken der Schule an der Sodinger Straße zur Verfügung.

1956


Karl Rumpf, Mitgründer des Vereins, verstirbt.

1957


Zwei weitere Quellen, insgesamt nun vier, versorgen das Neptun-Bad.

1958


Stadtmeisterschaften im Neptun-Bad

1959


Eröffnung des Hallenbades. Die Mitgliederzahl steigt auf 500 bis 600 an. Schlechte Wasserverhältnisse im Vereinsbad.

1960


Tod des Ehrenvorsitzenden Ferdinand Reffelmann. Vereinsbad bleibt geschlossen.

1961


Die Stadt Herne überlässt die neu erstellten Lehrschwimmbäder Pantrings Hof und Börsinghauser Straße dem Verein zur Benutzung.

1962


Zum größten Bedauern aller Mitglieder wird das Vereinsbad aus finanziellen Gründen und nach erfolglosen Verhandlungen mit der Stadt Herne aufgegeben.

1963


Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 40jähringen Bestehens. Manfred Reimann übernimmt den Aufbau einer neuen Damen-Wettkampf-Mannschaft.

1964


Neuer Erster Vorsitzender: Josef Kulot. Jürgen Cokelc nimmt an den Deutschen Meisterschaften in Berlin teil.

1965


Werner Gehring übernimmt die Wettkampfmannschaft der Herren; es geht sportlich wieder bergauf. In der Bestenliste des Bezirks nimmt der SVN in der Herren- und Jugendklasse den 3. Platz ein. Als erster Herner schwimmt Jürgen Cokelc 100 m Kraul unter einer Minute. In seinem Jahrgang wird er über 400 m Kraul Westdeutscher Meister und erreicht bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften den Vizetitel. Er wird damit zum erfolgreichsten Herner Schwimmer überhaupt. Bei den Stadtmeister-schaften gibt es im Kunstspringen durch Manfred Reimann und Karin Stamner-Bevtz einen Doppelerfolg. Karin Stamner-Bevtz widmet sich der Damen-Wettkampfmannschaft. Stefan Pietka erhält die Goldene Ehrennadel des Westdeutschen Schwimmverbandes.


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1966


Durch dreimaligen Gewinn geht der Pokal des Zweckverbandes für Leibesübungen für die beste Einzelleistung bei den Stadtmeisterschaften endgültig in den Besitz von Jürgen Cokelc über. Der SVN hat mittlerweile über 900 Mitglieder. Im Süden der Stadt Herne wird das Lehrschwimmbecken Hölkeskampring für die Nichtschwimmerausbildung in Betrieb genommen.

1967


Mit der neu erbauten Schwimmhalle des Otto-Hahn-Gymnasiums steht dem SVN ein weiteres Trainings- und Wettkampfbecken zur Verfügung.

1968


Gerhard Töberich übernimmt die Vereinsführung.
Erfolgreiche Breitenarbeit in allen vier Herner Lehrschwimmbecken. Nach vielen Jahren der Unterbrechung führt der Verein wieder Vereinsmeisterschaften durch. Wertvolle Pokale werden vergeben. Josef Kulot erhält die Goldene Ehrennadel des Westdeutschen Schwimmverbandes.

1970


Die Mitgliederzahl steigt auf 1150. Enormer Leistungsanstieg bei der Damen- und Herrenwettkampfmannschaft. Erfolge bei den Stadtmeisterschaften, bei überörtlichen Meisterschaften und bei Klubkämpfen. Im Rahmen einer Großveranstaltung der Stadt Herne führt der Verein im neuen Freibad des Revierparks das Richard-Beeking-Gedächtnisschwimmen durch. Es ist der erste Wettkampf, der in diesem Bad ausgetragen wird.



Chronisten: Wilhelm Erdmann, Josef Kulot, Stefan Pietka, Gerhard Töberich

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